Kontinuierliche und nie endende Verbesserungen

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Mit MQL4 und automatischen Systemen hat man viele Vorteile. Einer der Vorteile ist es bei der Entwicklung eines solchen Systems in schneller zeitlicher Abfolge Änderungen direkt durch das Backtesting über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg testen zu können. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit in dem laufenden System dynamisch zu entscheiden ob Positionen eröffnet werden sollen oder ob beispielsweise die Anzahl der Handelspositionen erhöht oder verringert werden soll. Ein weiterer erheblicher Vorteil ist es dass man bis zu 22 Handelspaare gleichzeitig auf einem Netbook handeln kann und so in der Lage ist in einer viel kürzeren Zeit eine viel grössere Anzahl von Positionen zu handeln. Alle diese Dinge haben wir bereits in diesem Kurs besprochen. Und alle diese Dinge lassen sich über eineungebrenzte Anzahl von Systemen multiplizieren. Hier sehen Sie beispielsweise vier Systeme aus meinem Portfolio bei Myfxbook. Portfolio wird in diesem Zusammenhang aber anders genutzt als bei den üblichen meist aus unterschiedlichen Währungen und Aktien bestehenden Zusammenstellungen. Ein Portfolio in diesem Fall ist einfach eine Zusammenstellung von mehreren Handelssystemen. Man kann hier sehr schön feststellen, dass es einen unterschiedlichen, progressiven Entwicklungsstand bei diesen Systemen gegeben hat wenn man sie miteinander vergleicht. Das Golden Goose Salt System ist das älteste dieser Systeme. Es hat einen täglichen Profit von 0,01 Prozent durchschnittlich erbracht. Das Halloween System welches Sie auch bereits kennen und für das Sie sich jeden einzelnen Trade wahrscheinlich bereits angeschaut haben hat 0,08 Prozent täglich gemacht. Danach hatten wir dann das Overdrive System mit 0,13 Prozent täglich und die Weiterentwicklung vom Overdrive System heisst Pathfinder und macht derzeit 0,57 Prozent täglich. Obwohl alle diese Systeme profitabel waren lässt sich doch von System zu System eine Verbesserung erkennen. Falls Sie einmal mit Marketing zu tun hatten, dann sagt Ihnen vielleicht der Begriff Split Testing etwas. Die einfachste Form von Split Testing lässt sich relativ leicht erklären. Stellen Sie sich einfach vor, Sie sind auf der Webseite von Amazon und Sie möchten einen Artikel kaufen. Amazon wird feststellen, dass Sie sich bestimmte Artikel angesehen haben und wird Ihnen daraufhin andere Artikel als Werbeanzeige einblenden. Wenn Sie sich beispielsweise für Schuhe interessieren, dann kann es sein, dass Sie in den nächsten zwei Wochen bei jeder Suche in Google und auf anderen Webseiten genau die Schuhe angezeigt bekommen. Wenn das zu einem Kauf führt, dann wird Amazon diese Erkenntnis dazu nutzen auch anderen, ähnlichen Kunden die gleichen oder ähnliche Schuhe anzuzeigen und wird versuchen dadurch die Konversionsrate der Verkäufe zu steigern und das Ergebnis zu verbessern. Ein solcher, kontinuierlicher Verbesserungsprozess hilft uns auch bei unseren Tradingsystemen. Die Amerikaner sprechen dabei von “Constant and never ending improvement”: Mit einer schier unbegrenzten Anzahl von Brokern, Handelssystemen und der hohen Rechenleistung heutiger EDV-Systeme ist es kein Problem mehrere Systeme parallel laufen zu lassen und mit messbaren Handelsergebnissen die eigenen Handelslogiken in den automatisierten Systemen immer und immer weiter zu verbessern.. Falls Sie also bereits ein profitables Handelssystem betreiben: Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus sondern versuchen Sie, Ihr profitables System auch für die Zukunft immer weiter zu optimieren.