Workshop Profitabel Traden – Was passiert durch Ihren Stop Loss?

Vermutlich wurden Sie von Anfang an darauf trainiert einen Stop Loss zu verwenden.

Aber woher wissen Sie, wie und wo Sie diesen Stop Loss setzen sollen?

Er soll Sie vor weiteren Verlusten beschützen und das bedeutet, dass man sich schon ein paar Gedanken darüber macht wo genau der Stop Loss sinnvoll ist.

Es gibt mehrere Ansätze dazu, die alle eine bestimmte Logik verfolgen.

Der erste Ansatz ist den Stop Loss nach den Regeln der Markttechnik zu setzen.

Dazu wird der bei einem Aufwärtstrend unter das letzte Tief gesetzt und bei einem Abwärtstrend über das letzte Hoch.

Bei einem nach Markttechnik sauberen Trend sollte das dann dazu führen, dass dieser Stopp nicht ausgelöst wird.

Der zweite Anlass bezieht sich auf ein Gewinn-Risiko-Verhältnis. Hier wird eine Positionsgröße errechnet, anhand derer man das Risiko für jeden Trade genau bestimmen kann.

Der Gedanke bei dieser Technik ist es, dass der Stop bloß dann ausgelöst wird, wenn die ursprüngliche Trading-Idee nicht funktioniert.

In der Theorie soll dann durch eine überwiegende Anzahl von profitablen Positionen die durch die Stock bloß ausgelösten Verluste wieder ausgleichen.

Ansatz Nummer drei ist der Equity Stop, welcher sich nicht auf einzelne Positionen sondern auf das nicht gebundene Handelskapital des Handelskontos bezieht.

Der Equity Stop wird ausgelöst, wenn das Gesamtkapital eine kritische Grenze unterschreitet, unabhängig vom Zustand einzelner Positionen..

Alle diese Ansätze haben ihre vor und Nachteile. Darum sollten Sie sie im praktischen Teil miteinander vergleichen…