Workshop Trading Infrastruktur – Amazon Workspaces Ersteinrichtung

Amazon bietet neben der Möglichkeit einen Windows-Server oder einen Linux-Server in der Cloud zu betreiben auch die Möglichkeit einen Desktop anzulegen. Das bedeutet der Begriff Amazon Workspaces. Beschrieben wird das Ganze als Desktop Experience in the cloud und die einzelnen Schritte sind hier unten beschrieben. Zunächst wählt man aus was man genau möchte, dann holt man sich das Passwort für die Verbindung und fängt an das Ganze zu benutzen. Wir klicken mal auf diesen Knopf hier und können entweder die einfache oder die etwas erweiterte Erstellung wählen. Da wir die Workspaces Instanz für Einzelpersonen nutzen wollen reicht uns der einfache Installer. Ich brauche auch nicht viel Platz und jetzt kriege ich angezeigt: “Wenn Du das Ding startest zahlst Du im Monat 27 Dollar dafür”. Möchte ich mehr Arbeitsspeicher haben dann sind es sogar 37 Dollar im Monat. Im Gegensatz zu den Preisen für die virtuellen Server finde ich das recht teuer. Ich kann hier auch die Sprache nicht umstellen, es gibt nur Englisch. Wir wollen das Ganze jetzt hier mal einrichten und vergeben unseren Benutzernamen, tragen unsere Mailadresse ein und sagen “Go”. Ohh, your work spaces are being launched. Das war eine wirklich einfache Form der Einrichtung, oder? Schauen wir uns an was passiert. In bis zu 20 Minuten wird meine Instanz verfügbar sein. Derzeit steht hier unten beim Status noch pending, also muss ich mich noch etwas gedulden. Klicken wir doch auf die Einstellungen und lassen uns schon einmal die IP anzeigen. Hmm, hier ist noch nichts zu sehen. Aktualisieren wir das Ganze. Amazon erzählt uns hier dass wir einen Applikationskatalog erstellen können. Der kann sowohl Applikationen von Amazon und dem Amazon Market Place enthalten als auch Applikationen die wir selbst hochladen. Das kann man hier unterhalb des Links Applikations machen und ich lerne “Oh, hier gibt es wieder Zahlungsmitteloptionen, zusätzliche 5 Dollar pro Monat”. Wenn ich beispielsweise Auto Updates oder Ähnliches nutzen will. Meine Instanz ist immer noch nicht fertig, also schauen wir uns den Rest an. Wenn man sich einmal die laufenden Kosten für den aktuellen Monat anschaut, dann sieht man normalerweise würde ich für meine Instanzen und für meine Speicherkapazitäten bis zum Ende des Monats so ungefähr 9 Dollar ausgeben. Im Mai hat meine Rechnung sich auf gesamte 10 Dollar und 7 Cent belaufen. Der überwiegende Teil dieser Kosten entsteht bei mir durch Cloudfront, das ist ein Service der bei mir die Streaming-Videos ausliefert. Hier der grüne Teil sind die EC2-Server und das letzte Viertel teilt sich in Transferkosten und Sonstiges auf. Man kann auch ein AWS-Budget einrichten damit die zu erwartenden Kosten nicht explodieren ohne dass man etwas davon merkt wenn man beispielsweise in Urlaub ist. Meine Workspaces-Instanz ist immer noch nicht online und wir sind jetzt fast bei den 20 Minuten die oben angekündigt wurden. Jetzt, nach einer knappen halben Stunde ist mein Amazon Workspaces-Gerät endlich available und wir werden jetzt versuchen Kontakt aufzunehmen.